Schlagwort: Glaube
-
Auf der Suche nach dem Pendant: Wo das „Ich“ ein „Wir“ findet
Manchmal schaue ich in den Spiegel und sehe: nur mich. Und doch ist da diese leise, hartnäckige Sehnsucht nach Ergänzung. Nach einem Gegenüber, das mich versteht, ohne dass ich große Worte machen muss. Kürzlich habe ich diese Suche in ein paar Zeilen gefasst: Bonjour, Pardon… Ich wollte fragen: Wo geht’s denn hier zum Pendant? Ich…
-
Die Herstellung idealer Zustände
Wer wünscht sich das nicht. Die Herstellung idealer Zustände. Das klingt doch wie ein Bauprojekt .Du nimmst die Realität und baust etwas Perfektes zusammen. Zerlegst , reisst Dinge nieder , nimmst hinweg oder dazu, um dann etwas Perfekteres zusammen zu bauen. Ganz gut, oder ? Was ist eigentlich ein idealer Zustand ??? Ein idealer Zustand…
-
Wer ist dein Nächster? Ein lautes Denken über Schubladen und echte Nächstenliebe
„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Doch wer ist eigentlich dein Nächster? Dazu möchte ich heute ein paar Gedanken und Fragen mit euch teilen. In unserer heutigen Zeit wird oft versucht, Menschen ideologisch zu definieren. Viel zu schnell wird jede und jeder in eine Schublade geschoben – und Deckel drauf! Auch wir stecken oftmals in…
-
Der Knall: Wenn Gegensätze aufeinanderprallen – Ein lautes Denken über die Vereinigung
Wie wäre das: Zwei Personen, die eher träge in sich sind, finden erst in ihrer Verbindung ihre wahre Bestimmung? Introvertiert trifft auf Extrovertiert. Hochsensibilität trifft auf Reizunempfindlichkeit. Jeder für sich ist stabil in sich selbst. Doch bei einem Aufeinandertreffen könnte es explosiv werden – und zwar in jeder Hinsicht, egal ob im Positiven oder im…
-
Wie viel können wir vom menschlichen Willen erwarten? Sind wir heimliche Pelagianer?
Manchmal hört man den Satz: „Du musst es nur wollen, dann schaffst du das auch!“ Doch wie viel können wir wirklich vom menschlichen Willen erwarten? Und inwieweit sind wir heute vielleicht alle heimliche Pelagianer? Was bedeutet überhaupt „pelagianisch“? Darunter versteht man die Ansicht, dass der Mensch aus eigener Kraft gut handeln kann. Er braucht dazu…
-
Sand im Getriebe: Gewinn oder Verlust? Ein lautes Denken über das schleichende Unbehagen
Manchmal verlieren wir die Klarheit im Leben nicht durch irgendeinen großen, plötzlichen Bruch. Es passiert eher durch das Schleichende – durch das Leise, das sich ganz unmerklich ablagert. Der Staub setzt sich. Erst viel später merken wir: Das Getriebe läuft irgendwie nicht mehr rund. Dieses Gedicht, das ich im April 2025 dazu geschrieben habe, ist…
-
Sind wir nicht alle etwas paranoid ? Eine christliche und philosophische Betrachtung
Die kritische Frage unserer Zeit lautet: Wo hört gesunde Wachheit auf und wo beginnt die Paranoia, die uns am Ende nur lähmt und isoliert? Wir leben in einem Zeitalter des Misstrauens. Alles und jeder wird hinterfragt – oft gar nicht mehr aus gesunder Skepsis, sondern vielmehr aus tiefer Angst. Jede Institution ist verdächtig, und Menschen,…
-
Pathetisch: Wenn Gefühl zur Lüge wird – Frau Burner denkt laut über echtes und falsches Pathos
Vor ein paar Jahren nahm ich an einem spirituellen, schamanischen Treffen teil. Ich erinnere mich an die Bewegung, die Trommeln, immer lauter, immer tiefer. Die Atmosphäre wurde dicht, die Menschen gerieten ekstatisch in Bewegung und die Emotionen brachen auf. Das war wirklich sehr mitreißend und intensiv. Doch mitten in diesem Trubel entstand in mir eine…
-
Die Ururenkelin von Napoleon? Eine Geschichte über unsere wahre Identität
Ein Leben lang dachte Napoliane, sie stamme vom großen Kaiser Napoleon ab. Bis eine moderne Ahnenforschung die Wahrheit ans Licht bringt. Eine humorvolle Geschichte über Herkunft, Maultaschen und die Frage: Wer sind wir wirklich?
-
Toxische Ketten im Namen des Guten: Frau Burner denkt laut über Freiheit und Wahrhaftigkeit
Wir müssen hier raus! Es sind Ketten voller Dominanz, die sich tarnten – eingebettet in vermeintliches Wohlwollen. Glied an Glied, es klang wie ein Lied, bis ich es irgendwann nur noch vermied. Doch es tauchte immer wieder auf. Lange Zeit konnte ich diese Ketten nicht sprengen – ich dachte einfach, ich wäre zu schwach. Aber…