Ein kleiner Streit: Wenn Trost-Blablabla auf die Realität trifft

Manchmal reicht ein kleines Gespräch – oder besser gesagt: ein handfester Streit, um den Kopf klarzubekommen.

Dieses Gedicht ist im März 2025 entstanden. Es beginnt mit diesem typischen, gut gemeinten Trost-Blablabla, das wir wahrscheinlich alle nur zu gut kennen. Aber es endet mit einer schlichten, kraftvollen Wahrheit.

Lies am besten selbst – und höre genau hin, wer von den beiden hier am Ende eigentlich recht bekommt.

JAJA

„Tröste dich, die Stunden eilen!“ „Ja, ja, das hast du gesagt!“

„Auch das Schlimmste kann nicht weilen.“ „So, so – meinst du?“

„Und es kommt ein neuer Tag!“ „Ach nee – jetzt reicht es mir aber mit diesem ständigen Gelaber! Hör du auf und hör mir zu: Freu dich in jedem Augenblick, denn der kommt nie mehr zurück!“

„So, so – jetzt schaust du!“ „Es bleibt trotzdem stets auf Glück zu hoffen, denn das Herz bleibt immer offen!“

„Jetzt hast du’s!“ „Danke.“ „Keine Ursache!“

Nachgedanke: Die tiefere Weisheit im Clinch

Zwei Stimmen streiten hier miteinander. Die eine versucht zu trösten – nett gemeint, aber irgendwie hohl und formelhaft. Die andere Stimme klingt dagegen schon richtig angenervt – und trifft genau damit den Kern der Sache. Sie trägt die tiefere Weisheit in sich.

Kennt nicht jeder von uns solche Gespräche? Und vor allem diesen einen, dankbaren Wendepunkt, der alles verändert:

„Freu dich in jedem Augenblick, denn der kommt nie mehr zurück.“

Am Ende zählt nur das Hier und Jetzt. Die Gegenwart ist das eigentliche Geschenk.

„Ich habe gelernt, in welchem Zustand ich auch bin, zufrieden zu sein.“ (Philipper 4,11)

(Bild mit KI erstellt)


Veröffentlicht

in

von

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert