Gestern saß ich vor einer alten Krimiserie. Der Alltag hatte mich einfach ausgepowert – nicht dramatisch, sondern einfach diese ganz normale Erschöpfung. Ich wollte einfach mal an nichts denken und mich ein bisschen berieseln lassen.
Aber dann – mitten in dieser absoluten Nichtigkeit – trifft mich plötzlich eine Frage wie ein Blitz:
Gibt es Belanglosigkeit überhaupt?
Im ersten Moment dachte ich mir: Ernsthaft?! Ausgerechnet jetzt, wo ich eigentlich nur abschalten will? Aber die Frage ließ mich nicht los, und ich möchte hier mit euch laut darüber nachdenken.
Genau das ist es ja: Die Frage kam nicht trotz der Leere. Sie kam direkt aus ihr heraus. Plötzlich wurde dieser müde, eigentlich bedeutungslose Abend auf einmal zutiefst bedeutsam!
Wenn selbst meine innere Leere eine so echte, tiefe Frage gebären kann… was im Leben ist dann überhaupt noch belanglos?
Jede leere Stunde ist gezählt
Jesus sagt einmal:
„Selbst die Haare auf eurem Kopf sind alle gezählt.“ (Matthäus 10,30)
Ich glaube, er meint damit noch viel mehr: Jede leere Stunde. Jedes erschöpfte Schweigen auf dem Sofa. Nichts davon ist für ihn unwichtig oder vergeudet.
Vielleicht ist „Belanglosigkeit“ am Ende nur ein anderes Wort für: Ich habe den Sinn dahinter einfach noch nicht gesehen.
Gott hat ihn jedenfalls schon längst gesehen.
Was denkst du darüber?
Wie ist das bei dir – wann hat dich zuletzt ein scheinbar völlig „unwichtiger“ Moment kalt erwischt und plötzlich zum Nachdenken gebracht? Schreib es mir wunderbar gerne in die Kommentare!
P.S.: Ich liebe einfach die alten Derrick-Krimis! 😉
„Harry, wir müssen den Fall der verschwundenen Bedeutung lösen!“ 🕵️♂️
(Bild mit KI erstellt)

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