Wenn der Boden wegbricht: Trost bei Panik und Angst

Ein lautes Denken über Leben und Bewahrung

Kennst du auch dieses Gefühl – wenn der Boden ganz plötzlich wegbricht?

Einfach so, aus heiterem Himmel, nicht geplant. Ein Schlag, und alles dreht sich. Der Körper reagiert, unser Verstand begreift es nicht: Herzrasen, Atemnot, Panik!

Ich kenne diese Momente – viele kennen sie – und schweigen darüber. Mit dem folgenden Gedicht möchte ich dieses Schweigen ein wenig brechen. Es beschreibt ehrlich, wie sich solch ein Einbruch anfühlt. Doch es endet nicht im Chaos.

Lies und lass es einfach wirken, vielleicht erkennst du dich wieder.

Das Gedicht: Alarmstufe Rot

Schock! Alarmstufe Rot. Ich dachte, ich bin tot.

Vom Bauchraum her springt es hinauf, rast durch die Brust, bringt Panik und Atemnot. Immer wieder holt die Realität mich zurück. Was für ein Glück!

Ob bei Nacht oder auch mal am Tag – plötzlich macht es einen Schlag. Und ich lebe. Ich kann es nicht fassen. Was hat mich nicht losgelassen?

Der Sturm hat getobt, nicht Stunden, nicht Tage. Laut vernahm ich eine jammernde Klage. Und dann – Der Schock lässt los, es kommt ein Seufzen, tief und groß.

Es ist vorbei. Ich darf jetzt ruhn. Entspannung breitet sich aus. Ich spüre die Decke sanft über mich gelegt – von Händen, die schon immer wussten, was meine Seele trägt.

Meine Nachgedanken: Geborgen im Sturm

„In diesem Schock-Moment habe ich gespürt, wie zerbrechlich das Leben ist – und wie treu Gott uns hält, auch wenn der Sturm tobt.“

Welchen inneren Sturm hast du gerade erlebt? Oder welche Momente der Bewahrung durftest du schon erfahren?

Ich lade dich ein, laut mitzudenken und mir einen Kommentar dazulassen.

„Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; denn ich bin dein Gott“ (Jesaja 41,10)


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